DSGVO Rechtsschutzversicherung

Datenschutz-Grundverordnung

Die  neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung kurz EU-DSGVO bzw. DSGVO genannt, ist am 25. Mai 2018 in Kraft getreten. Gegenüber dem bisherigen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ergeben sich für Unternehmen wie auch Freiberufler verschärfte Anforderungen, was den Datenschutz Ihrer Mitglieder, Kunden, Mandanten oder Patienten betrifft.

Gerade auch Heilberufler wie Ärzte, Heilpraktiker und Gesundheitsfachberufe haben mit sehr vielen, sensiblen und personenbezogenen Daten zu tun, an deren Sicherheit hohe Anforderungen gestellt werden.

Immer dann, wenn ein Besuch auf Ihrer Internetseite erfolgt und/oder von Ihnen personenbezogene Daten digital gespeichert und verarbeitet werden, wird das Thema DSGVO relevant. Bei Verstößen gegen die DSGVO können Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes verhängt werden.

Um sich dagegen schützen zu können; soll heißen, sich gegen den Vorwurf einer Datenschutzverstoßes wehren zu können, beseht die Möglichkeit, eine hierfür geeignete Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Diese kann von allen Unternehmen, Gewerbetreibenden, Freiberuflern, Vereinen und Vermietern abgeschlossen werden.

Daneben bleibt eine Berufshaftpflichtversicherung die Grundsicherung schlechthin, auch in dem Bereich der DSGVO.

Bei bis zu 10 Mitarbeitern kostet eine solche „DSGVO Rechtsschutzversicherung“ eines renomierten Versicherers gerade einmal 99,- Euro / Jahr (Selbstbehalt 250,- Euro).

Das ist der Leistungskatalog:

  • Daten-Rechtsschutz: Übernahme der Kosten einer gerichtliche Abwehr, wenn man Sie der unerlaubten Speicherung von Kundendaten bezichtigt. Auch außergerichtlich steht im Vorfeld ein schneller telefonischer Rechtsrat zur Verfügung.
  • Straf-Rechtsschutz: Übernahme der Kosten der Verteidigung auch wegen einer angeblich vorsätzlichen Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit, wenn Ihnen vorgeworfen wird, gegen die Datenschutzgrundverordnung verstoßen zu haben.
  • Schadenersatz-Rechtsschutz: Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen aus der Verletzung von Datenschutzbestimmungen, wenn ein Hacker Kunden-/Patientendaten stiehlt und gefasst wird.
  • Versicherungs-Vertrags-Rechtsschutz: Sofern eine Cyberversicherung besteht, und diese die vertraglich vereinbarten Leistungen nicht erbringt, erfolgt eine Übernahme der Kosten einer Deckungsklage.
  • Verwaltungs-Rechtsschutz: Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen vor Verwaltungsgerichten, wenn Ihnen eine unrechtmäßige Speicherung personenbezogener Daten wegen eines Verstoßes untersagt werden soll.
  • Telefonische Rechtsberatung: im Zusammenhang mit Datenschutzverletzungen, wenn ein Rechtsrat benötigt wird.

So werden Sie unterstützt:

  • Im Streitfall werden Anwalts- und Gerichtskosten bis zu 1 Millionen Euro übernommen.
  • Für Strafkautionen werden bis zu 200.000,- Euro als Darlehen zur Verfügung gestellt.
  • Sofern ein Strafverfahren droht, werden auch erhöhte Kosten spezieller Strafverteidiger übernommen. Der Rechtsschutzversicherer trägt dann auch die Kosten für ein angemessenes Honorar, welches über den gesetzlichen Gebührenrahmen hinausgeht.
  • Im Strafverfahren beginnt der Versicherungsschutz bei einer Einleitung eines Strafverfahrens, also schon recht früh.
  • Bei Rechtsschutzfällen, die mit Kosten von nur bis zu 250,- Euro enden, wird kein Selbstbehalt abgezogen.
  • Rechtsauskunft durch telefonische Erstberatung durch einen Rechtsanwalt.
  • Oft besser als ein Gerichtsverfahren, ist die außergerichtliche Schlichtung mittels Mediation. Die Koste werden hierfür mit bis zu 10.000,- Euro übernommen.
  • Übernahme Ihrer Reisekosten im versicherten Rechtsschutzfall im Inland ab einer Entfernung von 50 km.
  • Über einen 24-Stunden-Telefonservice kann sich der Kunde zu allen Rechtsfragen erkundigen, auch über nicht versicherte Rechtsfragen, die mit der DSGVO nichts zu tun haben.

Hinweis: Zu Recht verfügte Bußgelder bzw. Geldstrafen die von entsprechenden Behörden, Gerichten usw. zu recht festgelegt werden, sind durch keine Versicherung erstattungsfähig. Verständlich, da sich sonst niemand mehr an die gesetzlichen Richtlinien zu halten bräuchte, denn die Versicherung zahlt ja.

Disclaimer: Irrtum vorbehalten. Maßgeblich sind alleine die gedruckten Bedingungen die Sie immer dann erhalten, wenn Sie diese anfordern bzw. die Sie immer auch dann erhalten, wenn Sie ein Angebot anfordern und/oder einen Antrag stellen.


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